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Wie Künstler in 12 Schritten mit ihrer persönliche Geschichte eine ansprechende Markenstory erstellen

Uncategorized Dec 09, 2019

Wenn ich mir Kunst ansehe ist oft auf den ersten Blick klar, ob sie mich visuell anspricht oder nicht. Das geht dir bestimmt nicht viel anders.

Aber danach gehen die Gedanken und Fragen doch etwas tiefer.

– Was ging in dem Künstler vor, während er dieses Bild gemalt hat?
– Was war seine Intention?
– Warum hat er ausgerechnet dieses Medium und diese Technik hierfür benutzt

Und was wohl am Wichtigsten ist:

Wer ist dieser Künstler?

Wenn wir im normalen Leben anderen Menschen zum ersten Mal begegnen, werden oft die selben Fragen gestellt. Unter anderem auch die Frage nach dem ausgeübten Beruf.

Was den ausgeübten Beruf dann aber interessant macht, ist das WARUM. Das WARUM lässt uns staunen und den Bezug zu unserem eigenen Alltag herstellen. Das WARUM gibt uns einen Grund weitere Fragen zu stellen, zu reflektieren und die Vorstellungskraft kreisen zu lassen.

Je länger man sich mit seiner Geschichte beschäftigt, umso besser bleibt diese Person im Gedächtnis.

Hollywood als Vorbild für das eigene Leben

Warum schauen wir uns Filme an? Vor Allem Fantasy und Science Fiction Filme haben einen besonderen Reiz, weil sie so anders sind und einen klaren Kontrast zum sonst vorhersehbaren Alltag darstellen.

Wenn wir uns solche Filme ansehen, steht meist ein gewisser Protagonist im Vordergrund. Wir beginnen einen Bezug zu dieser Person aufzubauen und uns mit ihm zu identifizieren.

  • Was wäre wenn ich dieser Superheld wäre?
  • Was wäre, wenn ich eine spannende Geschichte zu erzählen hätte?
  • Wie würde ich handeln?
  • Wie würde man meine Geschichte erzählen?
  • Würde sie andere Menschen interessieren und vielleicht sogar fesseln?

Du behauptest vielleicht, dass du keine besonders spannende Geschichte zu erzählen hast. Ich bin mir aber sicher, dass das so nicht stimmt (dazu kommen wir später noch).

Aber Fakt ist: Eine spannende Geschichte fasziniert und hilft Menschen dabei Reichweite für Ideen, Ideale und viele andere Dinge zu schaffen. Ich nenne das Marketing.

Spannende Geschichten mit Emotionen schaffen es in die Presse. Blogs schreiben gerne darüber und auf den sozialen Medien breiten sie sich aus wie ein Lauffeuer.

Im heutigen Artikel zeige ich dir ein Muster, das Hollywood gerne für seine Drehbücher nutzt. Ein Muster, dass dir dabei hilft deine vermeintlich langweilige Geschichte als Künstler spannend zu erzählen und potentielle Sammler anzuziehen, die ehrliches Interesse an deiner Kunst besitzen.

Lass uns beginnen.

Joseph Campbell – Wie „The Hero’s Journey“ deine Geschichte aufpeppt

Wir kennen diese Geschichten seit der Kindheit. Der Held, der im vertrauten Umfeld lebt. Alles ist ruhig und harmonisch. Plötzlich passiert etwas und der Held ist gezwungen eine Entscheidung zu treffen. Folge ich dem Ruf des Abenteuers und verlasse mein vertrautes Umfeld?

Ängste und Zweifel kommen auf. Er weicht zurück und ist sich seiner nächsten Schritte nicht sicher. Widerstände stellen sich ihm in den Weg, ob physisch oder psychisch.

Der Held gerät in knifflige Situationen, aus denen er schließlich Selbstbewusstsein schöpft. Er wagt den Schritt in’s Unbekannte und ist bereit sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Der Held wird während seinem Abenteuer mit schwierigen Situation konfrontiert, die seine Fähigkeiten und seinen Charakter auf den Prüfstand stellen. Gefährten schließen sich ihm an und er macht die ersten Bekanntschaften mit Feinden und Widersachern.

Eine große Prüfung steht bevor. Er begibt sich in die dunkle Höhle, um sich dort seinem wichtigsten Kampf zu stellen. Der Held wird mit Ängsten und Gefahren konfrontiert.

Eine schwere Krise, ein gefährlicher Kampf oder ein Ringen mit persönlichen Dämonen steht bevor. Fokus und Entschlossenheit ist gefordert. Es gibt keine Alternative.

Der Held ist siegreich und übertrifft die Erwartungen seiner Gefährten. Seine Erfahrungen geben ihm Selbstsicherheit und er schöpft Stärke für das was noch kommen soll. Er kehrt zurück mit neuen Fähigkeiten, besonderem Wissen oder einem Schatz.

Im finalen Kampf stellt sich der Held seinen größten Ängsten und überwindet sie. Sein Sieg ist mehr als nur ein persönlicher Sieg. Er ist ein Triumph für eine größere Sache. Sein Sieg schafft Hoffnung für seine Gefährten und bessere Zeiten brechen an und alle profitieren von seinem Mut.

Kommt dir das bekannt vor?

  • Der Herr der Ringe
  • Harry Potter
  • Karate Kid
  • 8Mile
  • Batman
  • Superman
  • Ironman
  • Transformers
  • Fast & Furious
  • Pacific Rim
  • Gladiator

usw.

Dieses Muster wird immer und immer und immer wieder genutzt. Und das Beste daran? Dem Zuschauer fällt nur selten auf, dass diese Filme „gleich“ sind.

Was sich unterscheidet ist der Fokus auf den jeweiligen Bereich der Story. Bei Manchen Filmen sind die Gefährten stärker im Vordergrund. Manchmal ist die große Krise gar nicht so groß. Manchmal werden auch Teile ausgelassen.

Beispielsweise ist bei Herr der Ringe die Entscheidung von Frodo das Auenland zu verlassen recht schnell gefällt. Kaum innere Zweifel oder äußere Widerstände. Dafür wird er allerdings mit ziemlich vielen Krisen konfrontiert. Auch der Fokus auf seine Gefährten ist sehr ausgeprägt. Teil 1 hieß schließlich auch Herr der Ringe: Die Gefährten.

Wie kann ein Künstler dieses Muster für sich nutzen, um eine spannende Geschichte zu erzählen?

Dieses Muster kann jeder für sich nutzen. Worauf es ankommt, ist nüchtern in die eigene Vergangenheit zu blicken und nach Handlungssträngen Ausschau zu halten.

Diese Handlungsstränge müssen nicht mal in zeitlicher Nähe zu einander stehen. Sie müssen nur kontextuell in Verbindung zueinander stehen. Das bedeutet:

1. Man beginnt die Geschichte von Hinten. Man beginnt mit einem Punkt, der ansprechend für den potentiellen Kunden ist.

Beispiel: Du als Künstler hast irgendwann für dich entschieden nur noch Kunst zu machen, die einem bestimmten Ideal entspricht.

Das könnte sein:

  • ein Thema (Nachhaltigkeit, Tierschutz, soziale Kritik)
  • ein Hobby (Surfing, Golf, Segeln, Fußball)
  • ein Prinzip (Wachstum, Nächstenliebe, Harmonie)
  • ein Gefühl (Liebe, Euphorie, Spannung)

und vielleicht auch Handlungen, die Geschichten aus deinem Leben erzählen. Ganz gleich was es ist, beginne mit dem Ende und halte Ausschau nach relevanten Handlungssträngen.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass du einen Bereich nutzt, mit dem du ein besonderes emotionales Gewicht verbindest. Eine Leidenschaft lässt sich einfacher kommunizieren als abstrakte Konzepte. An dieser Stelle zitiere ich gerne die Marketing Legende Claude Hopkins:

„Fine talkers are rarely good salesman. They inspire buyers with the fear of over-influence. They create the suspicion that an effort is made to sell them on other lines than merit.“

Das Ziel ist es Menschen emotional zu erreichen und nicht intellektuell zu überzeugen.

Nehmen wir das Thema Tierschutz, denn da habe ich auch gleich ein Real-Life Beispiel für dich. Stefani Bednarova, eine Künstlerin, die ich auf ihrem Weg begleitet habe.

https://www.stefanibednarova.com/

Stefani malt vom Aussterben bedrohte Tiere, mit Fair Trade Kaffee und umweltfreundlichen Materialien. Sie möchte dadurch auf die Schönheit der Tierwelt hinweisen und Bewusstsein für aktiven Tierschutz schaffen.

Das WARUM hinter ihrer Kunst ist damit klar. Ihre Geschichte noch nicht. Darauf kommen wir jetzt zu sprechen.

2. Man notiert sich alle Personen, die in irgendeiner Weise deine Kunst beeinflusst haben.

Beispiel: Dein Kunstlehrer hat dich maßgeblich beeinflusst und die richtigen Impulse gegeben. Deine Mitschüler und Freunde haben vielleicht deine Ambitionen belächelt?

Mögliche Gefährten und Feinde könnten sein:

  • Quellen von denen du Wissen erlangt hast (Lehrer, Bücher, Videos, Freunde, Verwandte)
  • Mögliche Gegenspieler (Mitschüler, Mitstudenten, der skeptische Lehrer, die Ideale deines Umfelds, Zweifel und Missgunst)
  • Verbündete (deine Eltern, Mentoren, Freunde, Bücher)

Stefani ist heute Kunsthistorikerin mit Auszeichnung. Als ich sie kennenlernte studierte sie an der Uni und wurde natürlich mit dem „normalen“ Weg Kunst zu schaffen konfrontiert. Sich auf ein Thema oder eine Methode zu fixieren war unüblich und wurde scharf kritisiert.

Gleichzeitig war das allerdings die Zeit, in der Sie die meisten Anfragen erhalten hat. Auch ihre Ausstellung mit ihren Kaffee Malereien war entgegen der Erwartungen ihrer Dozenten ein voller Erfolg. Sie erzählte Geschichten, informierte und bot die Möglichkeit einen Bezug zu Ihrer Kunst herzustellen.

Wie haben dich Menschen beeinflusst? Welchen Einfluss hatte das auf deine Kunst? Die wichtigen Fragen, um einen Überblick für deine Storyline zu schaffen.

3. Welchen Konflikten und Herausforderungen musstest du während deiner Reise begegnen und wie hast du diese gemeistert?

Beispiel: Künstler werden oft durch die Meinung anderer beeinflusst. Auch „Expertenmeinungen“ sind nicht immer förderlich für das eigene Selbstbewusstsein. Oft muss man Überzeugungsarbeit leisten, Dinge verändern oder sogar den Standort wechseln.

Quelle: https://www.stefanibednarova.com/projects/

Stefani hatte, als sie mich kontaktierte, in einem verschlafenen Örtchen in England studiert. Klein, provinziell, kulturell betrachtet nicht besonders aufregend. Die Zweifel Kunst verkaufen zu können wuchs. Kaum jemand ihrer Künstler Freunde hat signifikante Verkäufe verzeichnen können.

Es musste sich etwas verändern.Ihre Dozenten fanden das gar nicht so gut. Auch Mitstudenten begannen zu tuscheln und ihre harte Arbeit zu belächeln.

Die erste Website wurde erstellt, eine Anfrage aus New York flatterte in’s Haus und Stefani zog nach Berlin, wo sie schließlich ihren Master in Kunstgeschichte mit Auszeichnung abschloss.

Wenn das mal keine Geschichte ist.

https://www.stefanibednarova.com/

Sie würde das allerdings etwas anders erzählen.

Sie wollte nicht in einem Designstudio arbeiten wie jeder andere Kunststudent und hat nach einer Möglichkeit gesucht sinnvolle Kunst zu schaffen, die Menschen auch kaufen wollen. Kaffee mag sie, Tierschutz war schon immer ein Thema für sie und Tiere malt sie einfach gerne.

Die Kunst soll für sich stehen, meint man.

So würden sich die meisten Künstler beschreiben. Kurz und knapp, ja nicht dick auftragen. Künstler sagen gerne, dass ja schließlich die Kunst im Vordergrund stehen sollte, nicht die Person. Das ist so nicht ganz richtig. Die Person ist der metaphorische Unterbau für die hochwertigen Werke, die darauf entstehen.

Wenn jemand deine Kunst exakt nachmalt, würdest du sicherlich auch von einer Fälschung sprechen. Weil sie nicht von dir kommt. Was zählt, ist der Künstler hinter dem Kunstwerk. Deswegen bezahlen wir auch gerne mehr Geld für ein Original.

Was waren die 12 Schritte nochmal, die du ansprechen wolltest?

Die oben angesprochenen Punkte helfen dir dabei die wirklich wichtigen Aspekte deiner Geschichte sichtbar zu machen. Damit schulen wir dein Auge für die Dinge, die an dir und deiner Kunst besonders sind.

Nebenbei erwähnt: Deine Geschichte endet nicht einfach so. Mit jedem weiteren Tag und jeder weiteren Herausforderungen wird deine Geschichte fortgesetzt. Erfolgreiche Ausstellungen, Käufe von berühmten Persönlichkeiten, besonders emotionale Kundenrezensionen, der erste Videodreh und Imagefilm, Kollaborationen, Kooperationen, Erwähnungen in Blogs und Zeitschriften usw.

So hast du immer eine Geschichte, die sich fortlaufend weiterentwickelt, so wie du dich als Künstler auch weiterentwickelst. Kein Grund sich festzufahren oder Fortschritt zu meiden.

Die nächsten 12 Schritte zeigen dir eine Reihenfolge, in der du deine Erkenntnisse aus den vorherigen 3 Punkten einfügen und schließlich anordnen kannst.

Viel Spaß dabei!

1. Ordinary World
Hier wird der Startpunkt beschrieben. Sicherheit, das Gewöhnliche und Leben ohne Sorgen.
Alltägliches Leben in dem die ersten Details über den Künstler formuliert werden.

2. Call to Adventure
Diese Phase beginnt sobald der Künstler den Drang zum Handeln verspürt. Die ersten Kontakte mit Kunst oder auch den Drang etwas Neues oder ganz Eigenes zu schaffen. Eine Situation, ein Gespräch, eine Erfahrung, die dazu motiviert zu handeln.

3. Refusal of the Call
Obwohl der Künstler das Abenteuer akzeptieren möchte, weicht er zurück. Ängste und Zweifel kommen auf, er stößt auf innere oder äußere Widerstände. Der Künstler leidet allerdings still unter dieser Entscheidung.

4. Meeting the Mentor
An diesem Punkt oder etwas später trifft der Künstler auf einen Mentor. Das kann ein Buch, ein Film, eine Idee, ein Training, ein Erlebnis oder eine physische Person sein, die ihm Führung bietet. Er schöpft daraus Selbstbewusstsein, um voranzuschreiten.

5. Crossing the threshold
Der Künstler ist nun bereit zu handeln und beginnt seine Reise. Er schreitet mit großen Schritten voran. Das kann spirituell, körperlich oder emotionaler Natur sein. Er ist bereit sich besonderem Druck auszusetzen und sich zu bewähren und zeigt Einsatz.

6. Tests, Allies, Enemies
Der Künstler begibt sich aus seiner Komfortzone und wird mit vielen schwierigen Situationen konfrontiert. Sein Fortschritt wird gebremst, er fühlt sich blockiert. Er versucht herauszufinden wem er vertrauen kann und wem nicht. Seine Fähigkeiten ob physisch oder psychisch sind auf dem Prüfstand. Charakterzüge werden klarer und Wünsche präsenter.

7. Approach to the inmost cave
Der Künstler steuert auf eine gefährliche Situation oder einen schweren inneren Konflikt zu, dem er bisher nie begegnet ist. Er wagt den Sprung in’s Ungewisse und wird wieder mit tief verborgenen Ängsten und Zweifeln konfrontiert. Er benötigt Zeit, um zu reflektieren und den Mut zu finden weiter zu gehen. Er geht schließlich weiter.

8. Ordeal
Eine schwere Krise erwartet den Künstler, in der er sich physische oder psychisch gefangen fühlt. Er muss sich dieser Krise stellen, um zu überleben. Der Künstler muss sein ganzes Wissen und Können bündeln, um diese Krise zu überwinden. Eine Art Wiedergeburt findet statt, aus der der Künstler Stärke und Weisheit schöpft.

9. Reward
Der Künstler überwindet seine größte persönliche Herausforderung und transformiert sich in ein besseres Selbst. Oft kehrt der Künstler mit einem Spektrum an Erkenntnissen und Errungenschaften zurück, die ihn für die Zukunft rüsten. Das können ein Verbündeter sein, eine Technik, ein Ideal, eine überfällige Veränderung etc.

10. The Road Block
Der Künstler kehrt zu seinen Wurzeln zurück und nutzt seine neu gewonnene Stärke um sich dem alten „Call to Adventure“ zu stellen. Es fehlt noch der ein oder andere Impuls um sich endgültig der Sache zu verpflichten.

11. Resurrection
Der Klimax. Der Künstler begegnet im großen Finale seinen größten Ängsten und überwindet sie. Sein Kampf repräsentiert etwas viel größeres als nur seine eigene Existenz und hat langfristige Folgen auf seine „Ordinary World“ und Personen, die mit ihm in Verbindung stehen.
Ein großes Gewicht lastet auf seinen Schultern.

12. Return with the Elixir
Der Künstler kehrt zurück zu seiner „Ordinary World“ als neuer Mensch. Er hat Lektionen gelernt, neue Dinge gelernt, Herausforderungen gemeistert und freut sich auf den Start eines neuen Lebens. Seine Rückkehr schafft Hoffnung bei seinen Liebsten, eine Lösung für Probleme oder völlig neue Perspektiven.
Dieser letzte Punkt kann auch metaphorisch betrachtet werden. Als Ende des Leidens, Feinde werden bestraft, man erfährt ersehnte Anerkennung oder hat nun eine klare Vision für die Zukunft. Nichts ist so wie es vorher war.

Was soll ich jetzt damit machen?

In meinen Coachings ist diese Storyline ein essentieller Teil der effektiven Selbstvermarktung für Künstler. Im Vorfeld werden viele Fragen gestellt und die wirklich interessanten Themen, Herausforderungen und Erfahrungen herausgearbeitet.

Im nächsten Schritt werden genau diese Erkenntnisse gemeinsam in diese Maske eingefügt. Wie bereits erwähnt, geht es nicht unbedingt darum jeden Teil mit viel Text zu füllen, sondern Handlungsstränge in einer ansprechenden Reihenfolge anzuordnen und sichtbar zu machen.

Was dann?

Diese Inhalte bieten Stoff für beispielsweise Newsletter Marketing. Eine automatisierte Abfolge von Emails, die jeder Abonnent erhält, um mit dem Künstler und seiner Geschichte vertraut gemacht zu werden. Durch einen emotionalen Bezug wird Vertrauen aufgebaut.

Und was ist das Wichtigste, um hochpreisige Kunstwerke zu verkaufen? Vertrauen.

Das heißt es können social media Inhalte produziert werden, die immer wieder einzelne Bereiche dieser Storyline beleuchten. Auch können Blogbeiträge geschrieben werden, die Hintergrundinformationen zu Kunstwerken bieten.

Auch ist diese Storyline interessant für PR Partner, die grundsätzlich nach interessanten Geschichten Ausschau halten, die ihre Zielgruppe zum Lesen anregen könnten. Denn am Ende geht es immer um Reichweite, Klicks und somit um unterhaltsame Inhalte.

Zusammenfassung:
Jeder von uns hat eine interessante Geschichte zu erzählen. Wenn du es schaffst einen direkten Bezug zu deiner Kunst herzustellen wird es umso effektiver.

Wir glauben immer intellektuell und rational Menschen von der Qualität einzelner Kunstwerke zu überzeugen. Dabei haben diejenigen mit dem nötigen Budget nur wenig Zeit sich mit der Kunsttheorie zu beschäftigen.

Die meisten wohlhabenden Menschen sind laut Marketing Legende Dan Kennedy nur 3 Dinge wichtig:

– sichtbare harte Arbeit
– hohe Qualität
– eine ansprechende persönliche Story

Wenn du es dann schaffst für den Kunden ein emotionales Feld zu bedienen, wie beispielsweise Tierschutz, dann steht dem Verkauf nicht viel im Weg wenn du das stimmig, hochwertig und mit sichtbarer Qualität künstlerisch darstellen kannst.

Denn am Ende entscheidet der Markt, was gute Kunst ist, nicht die Meinung derer, die ohnehin nie kaufen würden.

Und du konkurrierst nicht weiter mit Millionen anderer Künstler auf dem primären Kunstmarkt, sondern hast deine eigene Nische auf Basis deiner persönlichen Story ausgewählt.

Deine Herausforderungen, anfänglichen Zweifel und Widerstände geben deiner Kunst Persönlichkeit. Betrachte deine heutige Kunst als Schatz der vergangenen Jahre. Dann lohnt es sich auch die einzelnen Stationen deiner Reise ansprechend mit deinen zukünftigen Sammlern zu teilen.

Dann wissen sie nämlich auch ohne Kunstkenntnisse, ob deine Kunst zu ihnen passt oder nicht.


Vielen Dank an Stefani Bednarova, die zum heutigen Artikel das Titelbild zur Verfügung stellt! Ihr erreicht Stefani übrigens auf ihrer Homepage und natürlich per Email unter [email protected] und auf Instagram.

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