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Der "Mönch Modus" - Antworten auf alle deine Fragen

mindset mönch modus May 04, 2020

In schwierigen Zeiten wie diesen haben Künstler oft mit den grundlegendsten Fragen zu kämpfen.

  • Wie soll ich meine Kunst verkaufen?
  • Was ist der nächste logische Schritt?
  • Ist meine Kunst überhaupt gut genug?

In meiner Tätigkeit in der Ikonenschmiede Akademie biete ich langfristige Strategien. Strategien, die auf 3 grundlegenden Fragen basieren.

  1. Was will ich mit meiner Kunst ausdrücken?
  2. Wem will ich mit meiner Kunst eine Freude machen?
  3. In welcher Form möchte ich mich ausdrücken?

Die wirklich wichtigen Fragen muss sich schlussendlich jeder Künstler selbst beantworten.

Kein Experte auf dieser Welt weiß besser als du selbst, was dir Erfüllung bereitet.

Wie finde ich aber meine Antworten?

Weißt du, auch ich habe meine Fragen. Auch ich will Antworten.

In einem Selbstversuch bin ich einer Methode nachgegangen, die ich genau zu diesem Zweck entwickelt habe.

Was ich während dieser Reise erlebt habe und wie auch du Klarheit erfahren kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Herzlich willkommen zum „Mönch Modus“

 

Was ist der Mönch Modus und wie erhalte ich damit meine Antworten?

Jeder kennt das. Man ist tief in der Routine seines Alltags gefangen und kommt aus den meisten Gedankenschleifen gar nicht mehr raus.

Aufstehen, Essen, Arbeiten, Essen, Arbeiten, Zuhause, Essen, Bla bla, TV, Essen, Schlafen.

Die Konstante über den gesamten Tag hinweg bleibt der Blick auf’s Handy.

Überzeugungen und Werte verfestigen sich. Alternative Ansätze und kritisches Hinterfragen der eigenen Lebensführung werden zunehmend unangenehmer.

"Mache ich etwas falsch?"

Ich kenne das, ich mache dir an der Stelle auch keinen Vorwurf.

Gibt es hierfür ein Gegenmittel?

"Lass nicht zu, dass der Lärm anderer Menschen deine eigene innere Stimme übertönt. Hab den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen.“ - Steve Jobs

Da wären wir beim Stichwort: Intuition.

Was tun, wenn die eigene innere Stimme unter Zwängen, negativen Emotionen, blockierenden Gedankenschleifen und äußeren Einflüssen begraben bleibt?

Der Mönch Modus ist dein Reset-Button. Damit wird es dir möglich wieder deine Intuition freizugraben und ein Leben nach deinem eigenen Ideal zu leben.

Auch ich war überrascht.

 

Wie funktioniert der Mönch Modus?

Kurz: Fasten auf allen Ebenen; aber mit einer Besonderheit.

Jeder kennt das Fasten. In allen Weltreligionen und spirituellen Glaubensrichtungen wird in irgendeiner Art und Weise das Fasten praktiziert.

Buddha hat so seine Erleuchtung erlangt, Jesus ist 40 Tage betend und fastend durch die Wüste gezogen, die Moslems haben den Ramadan und auch für die Hindus ist das Fasten ein spiritueller Akt, der Körper und Geist reinigen soll.

Auch die Juden haben gleich mehrere Fastentage. Vor Purim, vor Pessach, an Jom Kippur.... doch mit einer besonderen Regel: Faste nie länger als 25 Stunden.

Ich selbst bin keiner Religion angehörig. Es ist dennoch erstaunlich, wie sich so eine Praxis immer wieder in unterschiedlichen Kulturkreisen bewährt hat.

"Da muss doch was dran sein?“ dachte ich mir.

Da kam mir noch ein Gedanke:

„Diese Kulturen entstanden zu einer Zeit, in der es keine Technologie gab. Warum also das nicht auch mit in Betracht ziehen?“

Ich begann zu recherchieren und stieß auf einen Trend aus Silicon Valley. Dopamin Fasting.

Also das Meiden von schnellen Dopamin Quellen. Alkohol, Apps, Internet usw.

Sehr hitzig diskutiert. Sehr umstritten.

 

Da heißt es in einem Beitrag auf Livescience:

"One of the things that happens when people initially cut themselves off from these rewards ... is that they suddenly become aware of themselves and their bodies in a new way," Lembke said. Without substances, screens or other stimuli to distract them, people suddenly become reacquainted with themselves, she said. "That, in fact, can be terrifying for people." 

Und:

"I don't think it's realistic, and I'm not even sure it's healthy" to completely eliminate all pleasurable experiences, he said. "I am not familiar with any programs that advocate for that, and that's certainly not within the realm of typical medical treatment." 

Zusammengefasst:

„Menschen werden plötzlich mit sich selbst konfrontiert. Keine Ablenkungen mehr. Das könnte vielen Angst machen. Ärzte sind sich nicht mal sicher, ob das gesund ist. Das ist untypisch.“

Für mich hört sich das nach einem Haufen „Mimimimi bububuuu“ und „ich habe Angst davor, mich mit mir selbst zu beschäftigen“ an.

Was soll daran so schlimm sein?

Herausforderung angenommen.
Hier ist der Plan für die nächsten 24 Stunden:

  • Kein Essen, nur Wasser.
  • Keine Menschen
  • Keine Bildschirme
  • Kein Radio
  • Keine Musik
  • Kein Handy
  • Kein Internet
  • Keine Bücher
  • Keine Arbeit

 

Kurz: Keine schnellen Dopamin Quellen.

Die einzige Ausnahme macht hier moderate körperliche Betätigung (Yoga, Spazieren, Dehnen etc.) und Meditation.

Ich zwinge mich sozusagen präsent zu sein, ohne Zeitvertreib und ohne Ablenkungen.
Ob das funktioniert?

Ich wollte wissen, ob es wirklich so schlimm ist und sollte vom Ergebnis mehr als überrascht sein.

Was Schattenspiele und Vogelgezwitscher damit zu tun haben, erfährst du, wenn du weiter ließt.

 

Die "Mönch Modus" Struktur

Einfach nur blöd in der Ecke sitzen und hungern wollte ich dann aber doch nicht.

Stattdessen habe ich mir eine Intention überlegt, mit der ich in den Mönch Modus starte.

Eine Intention, die meinem Fasten einen gewissen Zweck verschaffen sollte.

Bevor wir aber ins Detail gehen, hier die Struktur.

  1. Intention formulieren
  2. Gedankenschnelles Schreiben
  3. Vogelgezwitscher markieren
  4. Die Eine Sache
  5. Essen :)

Also zunächst habe ich meine Intention für das Fasten formuliert. Eine Frage, die ich beantwortet haben möchte.

Während des gesamten Zeitraums trage ich ein kleines Notizbuch bei mir, in dem ich meine Gedanken ungefiltert festhalte.

Am Abend (24h nach der letzten Mahlzeit) werden schließlich diejenigen Gedanken mit einem fetten Marker hervorgehoben, die sich für mich gut oder wichtig anfühlen.

Dann schreibe ich alle markierten Passagen auf einen Zettel, um dann den gemeinsamen Nenner zu entdecken.

Und zu guter Letzt: Etwas Gesundes essen. Auch wenn ich gerne Fleisch esse, empfehle ich etwas ohne tierische Produkte. Du wirst es mir danken.

Ich möchte dir in den folgenden Abschnitten meine persönliche Erfahrung mit dem Mönch Modus darstellen.

Mach dir selbst ein Bild und entscheide dann, ob es sich für dich lohnt. 

 

1. Die Intention formulieren - Komplexe Probleme und komplexe Lösungen?

Ich stehe für gewöhnlich recht früh auf und gehe meiner Morgenroutine nach.

Es verschafft mir ein gutes Gefühl den Morgen gleich unter Kontrolle zu haben, da der Rest des Tages doch so ungewiss erscheint.

Wir machen uns Pläne und wollen alles genau so umsetzen, wie wir es uns vorstellen.

Aber wie sagt der Dalai Lama so schön: "Alles kommt anders als man denkt".

Oder um es mit den Worten von Mike Tyson zu sagen:

„Jeder hat einen Plan, bis er eins auf die Fresse bekommt.“

An dem Tag dachte ich mir: "Schlaf ich lieber aus. Dann steckst du die Prügel besser weg (haha)."

Als mein Wecker klingelte war ich erstaunt, dass ich 4 Stunden länger als üblich geschlafen habe.

So erholt war ich lange nicht mehr.

"Wow. Da holt sich der Körper wohl etwas zurück."

Und gleich spürte ich den Ruf meiner Routine, die ich diesmal bewusst aussetzte.

Stattdessen trank ich ein großes Glas Wasser und setzte mich auf die Couch.

Ich nahm mein kleines Notizbuch zur Hand und schrieb meine Intention für dieses Experiment auf:

„Wie kann ich in meinem Leben noch mehr Spaß haben und mehr leisten, ohne auszubrennen?“

Nach meinen knapp 12 Stunden Schlaf erschien mir diese Frage fast schon ein bisschen ironisch.

Einen Moment später denke ich mir: „Was zum Teufel treibst du hier? Muss das wirklich sein?“

Ich stehe grinsend am Fenster und beobachte wie die Raben im Schwarm aus den Baumwipfeln fliegen. Ein böses Omen?

Zum Glück ist draußen schönes Wetter.

Ich beginne zu meditieren und merke bereits wie mein Verstand arbeitet.

Das kann ja was werden. Zähne putzen, duschen, anziehen und raus.

Eine lange und intensive Reise beginnt, die ich so schnell nicht vergessen sollte.

 

2. Gedankenschnelles Schreiben - Einfach alles für Später einfrieren.

Wie wir unsere Umwelt interpretieren entscheidet darüber, welche Emotionen wir spüren.

Alles was wir konsumieren, beeinflusst wie wir fühlen denken und handeln.

Vor Allem dann, wenn wir diesen Dingen besondere Bedeutung zusprechen.

„Cogito Ergo Sum.“ Ich denke also bin ich. Was für ein fataler und ungesunder Irrtum.

Gedanken sind nur flüchtige Schattenspiele, entfacht durch die lodernden Flammen der Emotionen, die keinen Ausdruck finden.

Das sollte mir an dem Tag deutlicher werden als je zuvor.

Wenn uns jemand offen beleidigt, reagieren wir und weisen die Person zurecht.

Wenn wir uns selbst beleidigen und Schuldgefühle einreden, dann glauben wir uns zu Recht schlecht zu behandeln.

Sollte nicht jeder sich selbst gegenüber der beste Freund sein?

Deswegen habe ich mir gedacht:

"Ich schreibe einfach mal alles auf, was mir durch den Kopf schießt."

Jeder Gedanke, den ich bewusst beobachten konnte wurde ungefiltert in meinem kleinen Notizbuch dokumentiert.

„Warum stapelt mein Nachbar seine stinkenden Schuhe im Gang? Was zum Geier ist nur los mit dem?“

„Warum haben wir überhaupt Zäune?“

„Warum sitzen wir nicht alle auf großen Teppichen statt Stühlen?“

Ungefiltert. Wirr, bedenklich, intellektuell, gefährlich, harmlos, lustig, mahnend, wütend, fröhlich. Alles dabei. Erkennst du dich wieder?

Manchmal steigen sogar Schuldgefühle und Scham für Gedanken auf „die man eigentlich nicht haben sollte“.

Wer entscheidet eigentlich darüber wie man denken soll?

Sind solche Bewertungen überhaupt notwendig und zielführend?

Was wäre wenn dein Verstand eigentlich nur ein Werkzeug ist, dass erst beherrscht werden muss?

Nur weil du eine Kettensäge nicht perfekt beherrschst, bist du noch lange kein schlechter Mensch.

Ich spiele also unabhängiger Beobachter und identifiziere mich so gut es geht nicht mit der Szenerie, die mir mein Verstand versucht vorzugaukeln.

Die Gedanken werden lauter, ich distanzierter und hin und wieder überkommt mich ein beklemmendes Gefühl. Wo kommt das alles her?

Ich erreiche meinen Lieblingsplatz an der Donau.

 

3. Vogelgezwitscher markieren - Zwischen Geplapper und Gewissheit

„Lebe nach deinem eigenen Credo und Seele und Verstand werden zu einer Einheit zusammenfinden.“ - Vadim Zeland

Stell' dir vor du stolperst durch die heiße Wüste und schleppst einen riesigen Beutel mit dir herum.

Du trägst ihn schon sehr lange mit dir herum.

Er ist irgendwie ein fester Bestandteil deiner Realität, der jeden deiner Schritte zur Kraftprobe macht.

Schließlich schaust du dich um und fragst dich: Was passiert hier eigentlich? Was soll das Ganze hier überhaupt?

Du wirfst einen Blick in deinen Beutel und bist erschüttert. Steine.

Der ganze Beutel ist voll mit nutzlosen Steinen, die dich zum Märtyrer in deinem eigenen Schauspiel machen.

Du leerst den Beutel. Alles andere würde keinen Sinn machen, oder nicht?

So ging es mir, als ich auf einer Parkbank sitzend beobachtete, welche Gedanken mir immer wieder durch den Kopf schossen… und dann wieder verfliegen... wieder auftauchen... und wieder verschwinden.

Woher kommt dieses flüchtige Schattenspiel?
Woher kommen diese willkürlichen Gedanken?
 

Hatte Sigmund Freud recht? Liegt all dem der Todestrieb des Menschen zu Grunde?

Oder soll sein verstoßener Protegé Wilhelm Reich der Wahrheit näher stehen? Strebt der Mensch nach Harmonie und wird erst destruktiv, wenn er sich vor dem bewussten Erfahren von Emotionen verschließt?

Der anfänglich atheistische Dr. David Hawkins entdeckte in seiner klinischen Tätigkeit als Psychiater, dass Menschen grundsätzlich nach Glückseligkeit streben. Alles im Menschen pocht danach sich besser zu fühlen.

So ist auch der Mörder im Kern durch die Annahme motiviert, dass er sich nach seiner Tat besser fühlt.

Die Interpretation einer Situation und deren potentieller Ausgang bieten hier den Treibstoff für das individuelle Handeln.

Menschen sind immer auf der Suche nach einer gewünschten Situation/Identität.

Und dafür sind sie bereit viele irrationale Dinge zu tun.

Aber immer in der Erwartung, dass sie sich danach besser fühlen.

Modernes Marketing ist sich dieser Mechanismen spätestens seit Maslow bewusst.

Die Bedürfnispyramide kennst du sicherlich.
Die untersten 3 Ebenen sind biologisch in uns programmiert.
Der Rest ist gelernt.

Kaufe, dann

  • fühlst du dich sicherer. (Sicherheitsbedürfnisse)
  • wird dein Leben komfortabler. (Physiologische Bedürfnisse)
  • wirst du Liebe und Zuneigung erfahren. (Soziale Bedürfnisse)

 

Warum ich dir das erzähle?

Mir wurde in den Stunden auf dieser Parkbank bewusst, wie flüchtig das Schattenspiel meiner Gedanken ist und sich ständig um diese Grundbedürfnisse nach Maslow drehen.

Je bewusster mir die Natur meines Verstandes wurde, umso länger wurden die Phasen, in denen ich ohne Gedanken, in wärmender Stille völlig präsent war.

In diesen Momenten passierte etwas wunderschönes. Vogelgezwitscher.

Sobald es in deinen eigenen vier Wänden plötzlich still wird, ist es einfacher das Vogelgezwitscher durch die geschlossenes Fenster zu hören.

So ähnlich fühlte es sich an, als ich meine Intuition durch die geschlossenen Fenster meines Egos zwitschern hörte.

Was ist das? Wo kommt das her?

Ich schrieb einfach weiterhin alles auf, ganz gleich ob Schattenspiel oder Gezwitscher.

Doch hin und wieder spürte ich dieses Glühen im Brustbereich. Ein Gefühl der Gewissheit breitete sich aus, bis wieder der Verstand begann all das zu hinterfragen.

„Wenn du dir nicht selbst im Weg stehst, wirst du keine Sorgen haben.“ war das erste Vogelgezwitscher meine Intuition, das ich mit einem peinlich berührten Lächeln niederschrieb.

Viele weitere Zeilen sollten folgen, die ich Zuhause mit einem fetten Marker in leuchtend gelber Farbe tränkte.

Es wurde langsam kalt und ein paar Wolken zogen auf.

Zeit sich auf den Heimweg zu machen.

 

4. Die eine Sache - Der gemeinsame Nenner

Es ist mittlerweile 19:30Uhr und ich bin hungrig.

Der Tag verging bisher in einer ungewohnt langsamen Geschwindigkeit.

Ich hatte irgendwie das Gefühl von einer langen und anstrengenden Reise Heim gekommen zu sein.

Eine Reise, die durch das ständige Wechselspiel aus willkürlichen Gedanken und intensiven Momenten der Stille und Präsenz geprägt war.

Erstaunlich wie man sich fühlt, wenn der Kopf leer ist und man völlig präsent sein kann mit dem was jetzt ist. Ohne eine To-Do Liste, Deadlines, Nachrichten, Notifications und WhattsApp Nachrichten.

Das impulsive Geplapper meines Verstandes wurde immer leiser.

Gut, dass ich alles dokumentiert habe. Der Marker erledigt nun den nächsten Schritt.

Spätesten jetzt fällt mir auf, dass sich manche Gedanken ganz leicht und positiv anfühlen. Wie Vogelgezwitscher eben.

Sollte ich hier meine Antworten finden? War dieses Experiment ein Reinfall?

Es ist kurz nach 8 und mein Magen knurrt.

Demut steigt in mir auf:

"Ich kann mich nicht daran erinnern, wann das letzte Mal mein Magen geknurrt hat."

Mein Blick schweift durch den Raum. Heizung, Kunst, Elektrizität, Macbook, iPhone 11Max...

First World Problems. Erstaunlich wie gut wir es haben.

Hmmm... zurück zu meinen Notizen.

Ich entdecke eine Gemeinsamkeit zwischen den markierten Passagen, die höchstpersönlich ist.

Zu Beginn dieses ungewöhnlichen Experiment erwartete ich, dass diese eher mahnend oder vorwurfsvoll ausfallen würden.

Wie ein strenger Lehrer, der dir sagt was zu tun ist.

Im Gegenteil.

Sie sind leicht und klar. Manchmal ein bisschen zu simpel für meinen Geschmack.

  • „Das Einzige was zählt, ist die Person zu kreieren, die du bewundern würdest.“
  • „Wenn du dich wichtig nimmst, wird dich niemand wichtig nehmen.“
  • „Ein Schleifstein kann eine Klinge scharf oder stumpf machen. Du entscheidest.“
  • „Disziplin ist die höchste Form der Selbstliebe.“
  • „Würdest du wollen, dass deine künftigen Kinder später so sind wie du jetzt?“

Ein paar Zeilen von Vielen, die mich im Kern erschüttert und berührt haben.

Ein unbeteiligter Dritter würde wohl in diesen zusammenhangslosen Floskeln kein Muster erkennen.

Nette Sprüche, die auch aus einem Zitate-Lexikon vom Bahnhofskiosk stammen könnten.

Doch für mich sprechen sie Themen an, die mich seit Jahrzehnten begleiten.

Meine Reise war beendet und hier saß ich in der Erwartung, endlich die alles entscheidende Antwort auf meine Frage zu erhalten.

Stattdessen sollte ich erkennen, wie unsinnig und falsch meine Frage zu Beginn dieser Reise war.

Statt einer konkreten Antwort auf eine „Produktivitäts-Frage“ erhielt ich einen klaren Nordstern, der von mir Hingabe abverlangt.

Eine Perspektive, die nicht durch Erwartungen von Außen gelenkt oder durch Ängste motiviert sind, sondern dem Kern meiner Seele entspricht.

Einen glasklaren Blick darauf, was für mich wirklich wichtig ist.

Und doch staunte ich, als ich Folgendes entdeckte:

Obwohl ich die falsche Frage gestellt habe, erhielt ich die richtigen Antworten.

 

Der "Mönch Modus" Fazit:

Ja, es ist zeitweise unangenehm gewesen. Doch die Vorstellung auf Autopilot durch den Alltag zu steuern erscheint mir heute deutlich unangenehmer.

  • Bin ich nun erleuchtet? Sicherlich nicht.
  • Habe ich heute auf alles Antworten? Sicherlich nicht.
  • Weiß ich nun, worauf ich mich konzentrieren soll? Ja. Auf mein höchstpersönliches Credo, das sich keinen Konventionen beugen darf.

Denn was bleibt uns, wenn wir unsere Individualität aus dem Fenster schmeissen?

Alles um uns herum schreibt uns vor wie wir uns fühlen sollen, wie wir denken sollen und was wir zu tun oder zu lassen haben.

Dieses bewegende Experiment hat mir gezeigt, dass es unsere Pflicht ist nach unserem eigenen Credo zu leben.

Bewusst die Momente mit voller Hingabe zu suchen, in denen wir uns lebendig fühlen.

Auf Laster zu verzichten, die sonst von den Meisten als „normal“ deklariert werden und stattdessen unseren eigenen und höchstpersönlichen Idealen zu folgen.

Ich kann dir diesen Prozess nur empfehlen, wenn du auf der Suche nach Antworten bist und dich nicht davor scheust, deinen Dämonen in’s Gesicht zu sehen.

Denn sie sind ohnehin nicht real.

Dieser „Mönch Modus“ ist ein großartiges Geschenk, das nur du dir selbst schenken kannst.

Damit nicht weiter das Schattenspiel deines Ego’s das Vogelgezwitscher deiner Intuition übertönt.

PS: Oliven haben noch nie so gut geschmeckt wie an diesem Abend :))

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