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5 Gründe warum Video Content perfekt ist, um deine Marke als Künstler zu stärken

content Dec 09, 2019

Ich habe mir erst letztens ein Interview mit Kevin Kelly, Executive Editor des WIRED Magazins angesehen. Er sprach davon, dass junge Leute immer weniger lesen. Weniger Artikel, weniger Bücher, weniger Zeitung.

Wie ironisch, dass ich ausgerechnet durch ein Interview auf Youtube darauf aufmerksam wurde.

Aber warum ist das so? Zum einen mag das daran liegen, dass Menschen heutzutage nicht mehr hunderte Seiten lesen müssen, um sich ausreichend über ein Thema zu informieren.

Podcasts, Audio Buchzusammenfassungen a la Blinkist und die guten alten Youtube Videos sind angenehmer zu konsumieren. Vor Allem, wenn das Thema im Allgemeinen langweilig und zäh erscheint.

Video hilft einen schnellen und prägnanten Überblick zu erhalten.

"Japanese history in 9 minutes“ ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man zähe und komplexe Themen schnell zusammenfassen und für ein ungeduldiges Publikum aufbereiten kann.

Jede Branche nutzt Video. Automobil, Schuhe, Luxus und mittlerweile auch die Kunstbranche.

Auch Künstler können dieses Medium für sich nutzen, um ihre Reichweite zu erhöhen, Menschen zu unterhalten, Vertrauen aufzubauen und schließlich Kunstverkäufe zu motivieren.

Bevor aber der Einzelne tatsächlich Videos erstellt, ist es hilfreich das WARUM zu kennen bevor man nach dem WIE fragt.

Deswegen erkläre ich dir heute

5 Gründe warum Videos perfekt dafür sind, um deine Marke als Künstler zu stärken.

1. Der Beziehungsfaktor für Künstler

Menschen lieben es mit anderen Menschen zu interagieren, die sie mögen und denen sie vertrauen.

“In order to engage on social, in order to attract customers, regardless of what kind of customer you have, you have to build trust.” -Lindsay Scarpello, Strategic Communications Director bei OBI Creative

Aber warum ist es wichtig Vertrauen aufzubauen und wie hängt das mit Videos zusammen?

Durch Videos werden positive emotionale Impressionen mit deiner Marke verbunden. Wir assoziieren diese eine Erfahrung (beispielsweise das Video) mit der Person oder der Marke, die sie produziert hat.

Und wenn ein potentieller Kunde deiner Marke vertraut, dann verbindet er automatisch etwas Positives mit dir.

Wer mehr Informationen dazu möchte, empfehle ich diesen Artikel von PsychologyToday.com

Aus diesem Artikel geht auch hervor, dass wir weniger Wert auf Fakten als auf Emotionen legen. Das bedeutet, deine Kunst kann so perfekt und schön sein wie sie will, wenn dein Publikum DIR nicht vertraut, wird es schwer sein etwas zu verkaufen. Und das gilt für jede Branche.

Fotos vs. Videos

Wieviel Vertrauen kann man zu einer Person aufbauen, die man noch nie gesehen hat?

Wie interessant kann im Zeitalter der sozialen Medien ein Foto im Vergleich zu einem Video wirklich sein?

Fotos können manipuliert werden, verzerrt, verschönert... Filter drauf und gut ist. Bei einem Video, vor Allem die Aufnahmen, die nicht so professionell wirken, kommt etwas ganz anderes durch.

Charakter statt Ästhetik. Realität statt Fiktion.

Das ist mitunter einer der Gründe, warum Snapchat und die Instagram Stories so interessant sind. Kurze, ehrliche Aufnahmen. Ich persönliche liebe es echte Aufnahmen zu sehen, statt editierte Videoschnippsel mit Text und Effekten.

Laut einer aktuellen Studie des Marketing Software Giganten HubSpot mit 3100 Personen (darunter auch Deutsche) ging hervor, dass Nutzer immer mehr Video Inhalte sehen wollen.

Bestätigt wird dieser Trend durch eine Studie von Telescope, die zeigt:


Quelle: https://telescope.tv/facebook-live-know/

Intim, ehrlich, umgänglich und unverfälscht. Nutzer wollen den ehrlichen Bezug, den authentischen Kontakt zu der Person, der sie folgen.

Die Erfolgsformel für den Künstler Video Content

Fakt ist, Videos helfen dabei schneller Vertrauen aufzubauen, aber jede Annahme sollte getestet werden. Welche Art von Video, wie lange, welche Inhalte...das ist die andere Sache.

Deswegen sollten ständig Fragen gestellt und Annahmen getestet werden. Denn deine Zielgruppe ist nicht unbedingt an den selben Inhalten interessiert wie meine Zielgruppe.

• Ist meine Zielgruppe an "behind the scenes" Aufnahmen interessiert?
• Sind Zeitraffer Aufnahmen sinnvoll?
• Was würde meine Zielgruppe zu Interviews und Braindump Videos sagen, in denen ich einfach über meinen Alltag plaudere?
• Funktionieren Ganzkörper Videos besser als Portrait Videos?
• Welche Themen interessiert meine Zielgruppe?
• Zu welcher Uhrzeit sollte ich das nächste Mal posten?
• Was machen ähnliche Künstler im Bereich Video, das ich selber ausprobieren könnte?

Wer ist dieser Typ, der hinter diesen Inhalten steckt? Was für ein Gefühl habe ich, wenn ich ihm zuhöre? Finde ich ihn sympathisch?

Das Gefühl hinter deiner persönlichen Marke hast du in der Hand. Umso besser wird das Ergebnis, wenn du Kontinuität schaffst und auf die Bedürfnisse deiner Fans eingehst.

2. Relevanz als Künstler aufbauen

Facebook Live und Facebook Videos sind hervorragende Tools, um deine Relevanz und Sichtbarkeit auf Facebook zu erhöhen.

Wie im vorherigen Punkt bereits angesprochen, geht der Trend immer mehr in Richtung Live Video.
Hier auch ein Überblick zu den aktuellen und relevanten Statistiken dazu, wie Menschen Live Videos wahrnehmen und konsumieren.

Doch was hat das mit deiner Relevanz als Künstler zu tun?

Ohne jetzt besonders tief in die technischen Feinheiten der Facebookwerbeplattform eintauchen zu wollen, hier eine kurze Erklärung was der sogenannte Relevance Score ist, und wie du als Künstler davon profitierst.

Für die Nerds unter euch, hier ein sehr detaillierter Artikel dazu von AdEspresso

Gemessen an der Interaktion und der "Watch time" deiner Videos, kann Facebook entscheiden, ob deine Inhalte Facebook dabei helfen ihr Ziel zu erreichen.

Und was ist das Ziel von Facebook? Menschen sollen so lange wie möglich auf der Plattform verbringen und mit Inhalten interagieren, damit Facebook für Werbetreibende relevant bleibt.

Mehr Interaktion = mehr Geld für Facebook.

Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, dass Facebook es nicht gern hat, wenn uninteressante Werbung im Newsfeed der Nutzer landet. Das trägt nicht zur Nutzererfahrung bei und könnte dazu führen, dass die Aktivität auf der Plattform darunter leidet.

Der Faktor ist deshalb: Erreiche ich mit meinen Inhalten Personen, die wirklich an meinem Zeug interessiert sind?

Was tut Facebook wenn sich niemand für deine Werbung/Inhalte interessiert? Sie senkt deinen "Relevance Score".

Je niedriger die Relevanz deiner Inhalte, umso teurer wird die Werbung. Warum teurer? Damit der uninteressanter Quatsch niemandem auf die Nerven geht.

Welches Medium ist prinzipiell besonders interessant für Nutzer? Videos, das hatten wir ja bereits erwähnt.

Das heißt Videos erfahren mehr Interaktion und erhalten mehr Reichweite als Fotos.

Ein Grund dafür ist, dass Facebook eng mit Google (Youtube gehört Google) konkurriert und den Video Konsum auf Facebook halten möchte. Warum? Weil Video die Zukunft ist.

Profi Tipp: Niemals Youtube Videos auf Facebook posten und bewerben, denn das wird teuer. Lieber einen Ausschnitt hochladen, dann bewerben und in den Kommentaren den Link zum Youtube Video veröffentlichen.

Der Konkurrenzkampf zwischen Facebook und Google ist bereits so präsent, dass Facebook bei der statistischen Auswertung der Video Werbungen schummelt (künstlich aufgeblasen), um Werbetreibende zu motivieren mehr in dieses Medium zu investieren.

Warum erzähle ich dir das alles?

Facebook gehört Instagram. Und Youtube arbeitet nach ähnlichen Kriterien. Je besser deine Zielgruppe auf deine Inhalte reagiert, umso
• günstiger wird die Werbung,
• größer ist deine bezahlte Reichweite,
• höher ist die Chance, dass Freunde deiner Fans auf deine Kunst stoßen.

Wie mit allen neuen Strategien lohnt es sich klein anzufangen. Deswegen empfehle ich zu Beginn eine Vielzahl an kurzen Videos zu produzieren, bevor du viel Zeit in lange Inhalte investierst.

Warum sollten Künstler viele kurze Videos produzieren?

So kannst du an Hand der Aufrufzahlen und Interaktionen entscheiden, welche Inhalte besonders gut funktionieren und kannst dazu weiterführende Inhalte erstellen.

Je interessanter deine Videos sind, umso mehr Reichweite schenkt dir Facebook (um das jetzt mal zu vereinfachen). Bei Instagram funktioniert das ähnlich. Zumindest stieg der Videokonsum auf Instagram um 80% zum Vorjahr.

Was nicht bedeutet, dass man Fotos komplett aus dem Sortiment streichen sollte. Der Mix macht es aus, denn Fotos erfahren immer noch mehr Interaktion als Videos. 36% mehr Likes um genau zu sein.

An dieser Stelle fragt du dich bestimmt, welche Inhalte du produzieren sollst.

Was funktioniert gut und womit fange ich an?

Eine Faustformel:
Deine Fans interessieren sich immer für diese 3 Themenbereiche.
1. Alle Dinge, die andere über deine Kunst sagen. Zufriedene Käufer, Artikel über dich und wie andere deine Kunst wahrnehmen.
2. Alle Dinge, die du über die Intention hinter deiner Kunst erzählen kannst. Deine Motivation, deine Ideen und Gedanken.
3. Alle Dinge, die du über deine Methode & Technik erzählen kannst. Dein Schaffensprozess, Details und Verfahren.

Mal angenommen,
du bist Aquarellkünstler und konzentrierst dein künstlerisches Schaffen auf harmonische Naturbilder. Bambuswälder, ein stiller See oder ein verschneiter Nadelwald. Natur.

In dem Zusammenhang ist empfehlenswert sich aufzuschreiben welche Schritte bis zum fertigen Kunstwerk beschritten wurden bzw. werden. Diese können auch zusammenhangslos sein. Dein Alltag als Künstler ist an der Stelle interessant für den Zuschauer.
• Auswahl des Mediums und der Farben.
• Gedanken und Skizzen vor dem ersten Pinselstrich.
• Das Umfeld, in dem du deine Kunst schaffst.
• Ein Atelierrundgang.
• Ein Besuch bei befreundeten Künstlern zum Plausch.
• Misserfolge beim Malen und wie du damit umgehst.
• Was macht für dich ein erfolgreiches Kunstwerk aus?
• Was ist dir besonders wichtig?
• Was machst du während die unterschiedlichen Farbschichten trocknen?
usw.

Regelmäßige und kurze Videos, Beiträge und Artikel zu diesen Themen werden dir über einen vernünftigen Zeitraum zeigen, was deine Zielgruppe brennend interessiert.

3. Das berühmte Content Spinning für Künstler

Künstler geraten manchmal in Panik, wenn sie sich vorstellen wieviele Inhalte sie eigentlich produzieren müssten.
Da ist Instagram und Facebook und Youtube und Pinterest und Tumblr (tumblr ist übrigens tot, Finger weg) und Snapchat und LinkedIn und Xing und Facebook Gruppen und DeviantArt usw.

Ein interessantes Konzept ist hier das sogenannte Content Spinning. Das bedeutet, man nimmt einen Inhalt und versucht diesen in neuer Form für andere Plattformen wieder zu verwenden.

So wird beispielsweise ein langes Video zerstückelt, bearbeitet, Fotos extrahiert und Texte bzw. Zitate niedergeschrieben, um für eine Vielzahl an Plattformen Inhalte verfügbar zu machen.

Also mal angenommen du hast ein Video auf Youtube gepostet, wie du eines deiner Kunstwerke malst.
• Wie wäre es daraus ein 15 sekündiges Zeitraffer Video für Instagram zu erstellen? Vielleicht sogar GIFS oder Dauerschleifen?
• Oder den Teil des Videos, in dem du deine Farbauswahl triffst als Vorschau für einen Artikel, den du auf deinem Blog veröffentlicht hast?
• Vielleicht könntest du das Ende des Videos dazu zu nutzen, um in einem Instagram Beitrag zu beschreiben wie es sich anfühlt, wenn das Kunstwerk fertiggestellt ist?
• Auch interessant wäre ein Ausschnitt, in dem du Skizzen anfertigst für dein Kunstwerk und dieses dazu nutzt, um deinen Fans auf Facebook dein neues Projekt anzukündigen?

Im Online Marketing werden Lernvideos, Vorträge oder Interviews dazu genutzt, um zum Teil hunderte einzelne Beiträge und Artikel zu erstellen.

Wenn du eine ausführliche Strategie dazu möchtest und gleich vom Besten dieses Fachs lernen willst, empfehle ich dir Gary Vee.

Der Kerl ist einfach verrückt wenn's um Social Media Inhalte geht. Soweit ich mich richtig erinnere beschäftigt er ein 35 Mann starkes Team, das nur damit beschäftigt ist Inhalte um seine Person zu produzieren. Er ist übrigens der Kopf einer der erfolgreichsten Marketing Agenturen der USA namens VaynerMedia. Nur mal so nebenbei.

Natürlich kann sich keiner von uns diese "Man Power" leisten aber es geht auch im kleinen Stil.

Sobald du das nötige Kleingeld hast, um dir Content Marketing Freelancer zu leisten, kannst du das alles komplett automatisieren und jeder wundert sich woher du die ganze Zeit nimmst. Und dabei erstellst du monatlich nur 5-6 Videos und den ein oder anderen Artikel.

(Für den Anfang würde wohl auch ein günstiger Medien Design Student ausreichen)

Beachte immer den Kontext der jeweiligen Plattform und hab Spaß daran neue Dinge auszuprobieren. Irgendwann entwickelst du ein Gespür dafür, was funktioniert und worin du mehr Zeit und Energie investieren solltest.

An dieser Stelle empfehle ich auch Gary Vee's Bestseller "Jab, Jab, Jab, Right Hook", wenn du mehr über den Kontext der einzelnen Plattformen erfahren möchtest.

4. Contests und Call-outs für Künstler

Hast du dir mal eines dieser Facebook Live Calls angesehen? Man kann quasi Live einer Unterhaltung zuhören und mit den Personen interagieren.

Ich kann mich noch daran erinnern, als ich mal bei einem bekannten Marketer während des Facebook Live Videos beide Personen gegrüßt habe. Sowas wie "What's up guys? Really appreciate your work *thumbs up*"

Plötzlich passierte etwas.

Beide haben mich zurück gegrüßt!

Ich kann dir nicht genau sagen wieso, aber es hat irgendwas besonderes wenn man öffentlich gegrüßt oder erwähnt wird. Es führt zumindest dazu, dass man anderen davon erzählt. Stichwort ehrliche Empfehlungen.

Natürlich ist diese Strategie besonders effektiv, wenn man bereits ein Publikum anspricht. Nichtsdestotrotz ist es nicht falsch so früh wie möglich damit zu beginnen. Es kann flüchtig sein in einer Instagram Stories oder einem Youtube Video. Beziehungen stärken ist hier die Devise. Auf eine ehrliche Art und Weise.

Ich hatte mal vor längerer Zeit einen Rapper beraten in Sachen Marketing. Die Frage war, wie man auf eine effektive Art und Weise die gewünschte Zielgruppe effektiv ansprechen kann.

Meine Idee war an dieser Stelle einfach mal ein Freestyle Rap Video in seiner Wohnung aufzunehmen, damit sein Publikum ihn auch als normalen Kerl wahrnimmt und sieht, wie er lebt. Handy in die Hand, kein Stativ, einfach drauf los.

Bis heute ist dieses Video eines seiner erfolgreichsten Videos auf Facebook und hat ihm sogar die Aufmerksamkeit eines berühmten deutschen Produzenten verschafft.

Es ist so simpel und doch so schwierig. Wir wollen immer irgendeinem Bild entsprechen, haben Angst um unser Image, verdrehen Formulierungen und persönliche Meinungen bis wir das Gefühl haben bestimmten Erwartungen zu entsprechen.

Was die Welt braucht ist nicht mehr Konformität und Professionalität, sondern authentische Menschen mit Mut zur persönlichen Wahrheit, auch wenn sich der ein oder andere dadurch auf den Schlips getreten fühlt.

Katzenvideos sind für diese Menschen nur einen Klick entfernt ;)

5. Perspektive und Blickwinkel

Kunst muss man erleben, sagt man. Man sollte nah ran gehen und die Details und Nuancen betrachten können. Die Reflexionen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln in Verbindung mit dem wechselnden Licht... das macht doch die Erfahrung aus, oder?

Warum wird dann im Internet das Kunstwerk immer frontal gezeigt? Aus dieser Perspektive erfährt deine Kunst nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Das Licht bewegt sich nicht, die Schattierungen werden vielleicht nicht als solche erkannt und was noch schlimmer ist, man hat kein Gefühl für die Größe und Beschaffenheit des Kunstwerks.

Denn wenn wir Glück haben, können wir ein wenig rein zoomen, aber im Grunde genommen bleibt es eine frontale 2D Ansicht.

Wie soll denn ein Kunstsammler durch eine flüchtige Frontalansicht einen Bezug zu diesem Kunstwerk herstellen?

Sicherlich, die Reputation des Künstlers und das Umfeld in dem das Kunstwerk fotografiert wurde sind nicht unerhebliche Faktoren, aber ich bin überzeugt du verstehst worauf ich hinaus möchte.

Laut einer Studie der Nielsen Norman Group, die sich auf Nutzererfahrung spezialisiert, sind eine Vielzahl an Fotos und Videos zu einem Produkt hilfreich, um eine gewisse Familiarität herzustellen.

Gleichzeitig erhöhen mehr Fotos die Chance, dass Nutzer diese Inhalte mit Freunden teilen. Aus dem Gartner Report geht auch hervor, dass 74% der amerikanischen Bevölkerung die sozialen Netzwerke als Recherche Werkzeug nutzen, um sich über ihre nächsten Kaufentscheidungen zu informieren.

Je öfter ein Produkt aus verschiedenen Winkeln gezeigt wird, umso höher die Chance auf einen Kauf.
Das stimmt bei Fotos, was ist aber mit Videos?

Jetzt wird's verrückt.

Online Shopper wissen, dass Worte und Fotos täuschen können und Unternehmen gerne schummeln.

Ein hochwertiges und informatives "Produkt" Video erhöht die Chance um 73%, dass ein Nutzer eines deiner "Produkte" kauft.

Interessant ist, dass 58% der Online Shopper sagen, dass sie Verkäufern eher vertrauen, wenn sie das Produkt aus allen Winkeln zeigen.

Die Skeptiker werden jetzt sagen

"Aber in der Kunst ist das nicht so."
"Menschen kaufen nicht teure Kunst über Social Media."
"Dein Marketing funktioniert nicht für die Kunst Branche."

Alles klar. Lass mich dir eine Kunstmarkt Studie zeigen.

Aus einer Studie von Artsy.net mit Kunstsammlern ging hervor, dass 51,5% Kunst von Künstlern gekauft haben, die sie zuvor auf Instagram entdeckt haben.
Dabei wurden im Durchschnitt 5 Werke pro Künstler erworben.

“It is hype for sure, which has negative and positive effects. But if your artwork isn’t represented on Instagram these days, do you exist?” — NY Collector

Diese Studie ist aus dem Jahr 2015. Ich freue mich schon auf die aktuellen Zahlen!

Deine Kunst wird spannender und ansprechender für potentielle Käufer, wenn sie deine Kunst aus den unterschiedlichsten Perspektiven betrachten können.

Ähnlich wie bei einer flüchtigen Bekanntschaft, die zu einer Freundschaft wird. Viele unterschiedliche Berührungspunkte, gemeinsame Geschichten, Aufmerksamkeit, Emotion, Reflexion führen dann schließlich zu Affinität und Vertrauen.

Der Zweck ist es, den Galeriebesuch zu simulieren und das Kunstwerk in einer Weise zu präsentieren, die einem realen "genauen Hinsehen" ähnelt.

Der Betrachter hat unbegrenzt Zeit die Details auf sich wirken zu lassen, während in der Beschreibung die wesentlichen Nuancen beschrieben werden. So bestimmst du den Rahmen für Interpretationen, ohne den Interessenten an die Öffnungszeiten deines Ateliers zu binden.

Viele denken auch Virtual Reality wäre absurde Zukunftsmusik. Während wir mir Videos rumhantieren haben große Galerien schon den Blick auf diese neue Technologie geworfen. Werk auswählen, an die Wand projizieren und vom Nahen betrachten.

Wer immer noch skeptisch ist, sollte sich diese Website mal ansehen: https://vrallart.com

Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder von uns weiß, wie wichtig und effektiv das Medium Video ist. Seit wann können denn Menschen lesen? Der Buchdruck wurde im 15. Jahrhundert erfunden.

Seit wann können wir einander zuhören? Seit knapp 500.000 Jahren sagen Max-Planck-Wissenschaftler

Ein gesunder Mix aus allen Medien ist wohl die Antwort auf die Frage welches Medium genutzt werden soll. Mit ein wenig Strategie und einer klaren Intention hinter jedem Stückchen Inhalt gelingt es uns klare Ergebnisse zu erzielen.

Ich hoffe du hast jetzt genügend Gründe, um dir deine Kamera zu schnappen und deine Kunst aufzunehmen.
Ich weiß, es ist nicht einfach und man zweifelt gerne daran, ob sich überhaupt jemand für die eigene Person oder Kunst interessiert.

Am Anfang musst du natürlich nicht gleich dein Gesicht zeigen, auch wenn 68% der Menschen lieber den "Normalo" vor Augen haben, als den perfekten Superhelden. Das geht zumindest aus einer Google Studie hervor.

Beginne mit der Kunst, dem Schaffensprozess und mit der Zeit wirst du merken, dass es dir einfacher fallen wird die Kamera auf dich selbst zu richten.

Es ist spannend einem Künstler über die Schulter zu schauen. Man fühlt sich als wäre man hautnah dabei. Auch erfolgreiche Künstler laden ihre Sammler zu Studiobesuchen ein, plaudern, trinken mit ihnen Kaffee und lassen sie an ihrem Schaffensprozess teilhaben. Und es macht Sinn, meinst du nicht?

Die meisten Künstler besitzen nicht mal eine vernünftige Website geschweige denn eine Strategie für Ihr Marketing. Die Tatsache, dass du diesen Artikel bis zum Ende gelesen hast zeigt mir, dass du es ernst meinst. Und damit bist du 95% der Künstler da draußen einen gigantischen Schritt voraus.

Es ist schwer vor den Fakten die Augen zu verschließen und weiterhin darauf zu hoffen entdeckt zu werden statt mit Strategie die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Aber genau deswegen schreibe ich diese Artikel. Damit Künstler wie du eine authentische Marke aufbauen können, die dir Unabhängigkeit und Spaß verschaffen.

Eine Frage hätte ich noch:
Hast du das Gefühl Video eignet sich für dein Kunst Business? Wenn ja, was wäre dein erster Schritt?


Vielen Dank an Julia Kederer, die zum heutigen Artikel das Titelbild zur Verfügung stellt!
Ihr erreicht Julia übrigens auf Instagram.

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